{"id":2325,"date":"2025-09-19T07:22:34","date_gmt":"2025-09-19T05:22:34","guid":{"rendered":"https:\/\/kalamata-implantology.gr\/cheirourgiki-stomatos\/kysteis-ton-gnathon\/"},"modified":"2025-12-13T13:13:37","modified_gmt":"2025-12-13T11:13:37","slug":"kysteis-ton-gnathon","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kalamata-implantology.gr\/de\/cheirourgiki-stomatos\/kysteis-ton-gnathon\/","title":{"rendered":"Kieferzysten"},"content":{"rendered":"<p>Bei\u00a0<strong>Zysten<\/strong>\u00a0handelt es sich um mit Epithel (Oberfl\u00e4chengewebe) ausgekleidete \u201eL\u00f6cher\u201c, die meist mit einer Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllt sind. Sie treten vor allem im mittleren Lebensalter auf. M\u00e4nner sind h\u00e4ufiger betroffen als Frauen. Kieferzysten wachsen zwar langsam, verdr\u00e4ngen aber das benachbarte Gewebe und m\u00fcssen daher in jedem Fall behandelt werden.<\/p>\n<p>H\u00e4ufige Ursache f\u00fcr eine Kieferzyste ist beispielsweise ein abgestorbener Zahn. Man spricht dann von der sogenannten radikul\u00e4ren Kieferzyste (Zahnwurzelzyste). Eine weitere Form sind follikul\u00e4re Zysten. Sie entstehen aus Gewebe des Zahnsystems aus der embryonalen Zahnentwicklung. Dar\u00fcber hinaus gibt es noch weniger h\u00e4ufige tumor\u00f6se Erkrankungen wie etwa die Keratozyste. Bei dieser handelt es sich um einen gutartigen Tumor (keratozystischer odontogener Tumor), der aggressiver als die oben genannten Zysten in umgebende Strukturen w\u00e4chst und aktiv Knochen abbaut. Der zystische Tumor kann Tochterzysten bilden und auch nach entsprechender Entfernung immer wieder \u2013 auch an anderen Stellen \u2013 auftreten.<\/p>\n<p>Die mit Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllten Hohlr\u00e4ume im Kieferknochen lassen sich auf zwei unterschiedliche Arten behandeln: mittels\u00a0<strong>Zystektomie<\/strong>\u00a0oder\u00a0<strong>Zystostomie<\/strong>. Bei der\u00a0<strong>Zystenaussch\u00e4lung (Zystektomie)<\/strong>\u00a0wird der Knochen \u00fcber der Zyste abgetragen, sodass der Zystenbalg bzw. die Zystenkapsel ausgesch\u00e4lt werden kann. Es bleibt eine leere Knochenh\u00f6hle zur\u00fcck, die sich auf der Basis des sich entwickelnden<\/p>\n<p>Blutgerinnsels von selbst regeneriert und kn\u00f6chern ausheilt. Es besteht keine Notwendigkeit, die nach Entfernung resultierende Knochenh\u00f6hle mit Knochenersatzmaterial aufzuf\u00fcllen. Wichtig ist aber, die Ursache der Zyste ebenfalls zu behandeln. Das kann eine Extraktion des schuldigen Zahnes bedeuten. In vielen F\u00e4llen l\u00e4sst sich dieser aber durch eine chirurgische Wurzelspitzenresektion erhalten. In einigen F\u00e4llen reicht auch eine konservative Wurzelbehandlung des Zahnes aus, um die Zyste auszuheilen und den Zahn zu erhalten \u2013 eine chirurgische Intervention ist dann nicht notwendig.<\/p>\n<p>Bei sehr gro\u00dfen Zysten wird eine andere Technik angewendet: Die Zyste wird gefenstert (Zystostomie), indem der Arzt die kn\u00f6cherne Wand zur Mundh\u00f6hle hin abtr\u00e4gt. Dadurch wird die Fl\u00fcssigkeit entleert, der Zystenbalg bleibt aber noch im Knochen erhalten.<\/p>\n<p>Die Zyste kann allerdings nicht mehr weiter wachsen und der Hohlraum wird allm\u00e4hlich kleiner. Beide Eingriffe erfolgen meist in lokaler Bet\u00e4ubung und k\u00f6nnen ambulant durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei\u00a0Zysten\u00a0handelt es sich um mit Epithel (Oberfl\u00e4chengewebe) ausgekleidete \u201eL\u00f6cher\u201c, die meist mit einer Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllt sind. Sie treten vor allem im mittleren Lebensalter auf. 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