FAQs

Was ist die Perikoronitis?

Perikoronitis ist eine zahnärztliche Störung, bei der das Zahnfleisch rund um die Backenzähne geschwollen und infiziert ist. Diese Störung tritt meist als Folge von Weisheitszähnen.

Die Symptome enthalten:

  • Schmerzen
  • Schluckbeschwerden
  • Eingeschränkter Mundöffnung (Beteiligung des
  • M. pterygoideus medialis)
  • Foetor ex ore
  • Evtl. Fieber
  • Abszedierung mit Ausbreitung in den Logen

Die Therapie enthält die antibiotische Behandlung des Patienten sowie Spülung mit NaCl, CHX oder andere Spülmittel bis zum Abklingen der akuten Phase. Danach soll der verantwortliche Zahn entfernt werden.

Das Entfernen eines Weisheitszahns kann angebracht sein, wenn…

  • … der Weisheitszahn von Karies befallen ist
  • … die Zahnwurzel entzündet ist
  • … der Weisheitszahn beim Zusammenbeißen der Zähne hinderlich ist
  • … der Zahndurchbruch erschwert ist und es zu Infektionen kommt (Dentitio difficilis)
  • … sich in der Nähe des Weisheitszahns Zysten oder andere krankhafte Veränderungen befinden
  • … benachbarte Zähne gefährdet sind
  • … der Weisheitszahn eine anstehende Operation erschweren würde, z.B. im Kieferbereich

 

Ob man Weisheitszähne entfernen muss oder nicht, ist jedoch letztlich immer eine Entscheidung, die der Zahnarzt zusammen mit dem Patienten treffen muss und bei der viele individuelle Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Bei Erkrankungen eines Weisheitszahns (z.B. Entzündungen), Erkrankungen umliegender Zähne und Gewebe wird empfohlen, den Zahn zu entfernen. Wenn Weisheitszähne eine anstehende Behandlung stören würden, etwa beim Kieferorthopäden, kann ein operativer Eingriff ebenfalls nötig sein.

Wie bei jedem Eingriff ist auch eine Weisheitszahn-OP mit Risiken verbunden.

Neben allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können – etwa stärkere Blutungen –, kann es unter anderem zu Problemen kommen wie:

  • Infektionen: Bei manchen Patienten entwickelt sich nach der Operation eine Infektion, wenn Bakterien in die Wunde eindringen. Abszesse und Knocheninfektionen können die Folge sein, selten wird auch die Kieferhöhle in Mitleidenschaft gezogen.
  • Gefühlsstörungen: Im Rahmen der OP können naheliegende Nerven beschädigt werden, so dass beispielsweise ein Taubheitsgefühl entstehen kann (insbesondere, wenn es sich um einen unteren Weisheitszahn handelt). Meist klingen Gefühlsstörungen rasch ab, selten bleiben sie bestehen.
  • Kieferprobleme: Da die unteren Weisheitszähne eine „Schwachstelle“ im Unterkiefer bilden, kann in seltenen Fällen zum Zeitpunkt der Zahnentfernung und auch bis etwa vier Wochen danach ein Kieferbruch auftreten.
Kalamata Implantology
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